Schneidkantenanalyse Einstechdrehstahl

Um die Stabilität und die Standzeit eines Werkzeugs wie hier dem Einstechdrehstahlzu erhöhen, werden diese mit Confovis Messtechnik im Rahmen der Qualitätskontrolle, sowie in den vorgelagerten Prozessschritten genauestens vermessen. Dabei steht besonders die Schneide im Fokus. Diese wird primär durch den Schneidenradius und die Schneidengeometrie beurteilt. Neben dem Kantenradius und -winkel können ebenso die Form, die Kantensymmetrie, die Abflachung sowie die Schartigkeit der Kante ermittelt werden. Zur Beurteilung der Oberflächenbeschaffenheit kann mittels Strukturierter Beleuchtung die Rauheit auf der Span- bzw. Freifläche bestimmt werden und entsprechend der flächigen Rauheitsnorm DIN EN ISO 25178 als auch nach der bisher gebräuchlichen DIN EN ISO 4278 ausgewertet. Form und Kantenverrundung der Schneidkante des Gewindebohrers ermitteln die Messsysteme mit dem Verfahren der Strukturierten Beleuchtung.

Formmessung und Bestimmung der Schneidensymmetrie mittels Fokusvariation

Mit zunehmender Miniaturisierung von Bauteilen und stetig steigenden Qualitätsanforderungen, steigen auch die Anforderungen an die Kanten-Qualität und somit auch an die Messsysteme zur Prüfung derer. Präzise Schneidkanten ermöglichen ein gratfreies Einstechen und Oberflächen mit ausgezeichneter Qualität. Mit den Confovis Messsystemen kann bei einem Einstechwerkzeug die Schneide präzise analysiert, Spanflächen und Freiflächen hochgenau vermessen und entsprechend der flächigen Rauheitsnorm DIN ISO 25178 ausgewertet werden. Außer dem Nesting-Index sind keine Post-Prozesse erforderlich, weil die konfokale Messung nach dem patentierten Arbeitsverfahren der Strukturierten Beleuchtung im Gegensatz zu Laser-Scanning-Mikroskopen keine signifikanten Speckle- und Kohärenzeffekte erzeugt.

Rauheitsmessung mittels Strukturierter Beleuchtung